FAQ

Häufige Fragen – Frequently Asked Questions

Wir haben Fragen gesammelt, die uns unsere Kunden am häufigsten stellen, und geben Ihnen gerne die entsprechenden Antworten. Wenn Sie weitere Fragen haben oder sich eine ausführlichere Antwort wünschen, kontaktieren Sie uns bitte über unser Kontaktformular.

Yakisugi (焼杉, wörtlich „verbrannte Zeder“) ist thermisch behandeltes Holz der Japanischen Zeder (Cryptomeria japonica, japanisch: Sugi). Der Begriff bezeichnet ein fertiges Fassadenverkleidungsmaterial und keine Brenntechnik, die sich auf beliebige Holzarten anwenden lässt. Die thermische Behandlung wirkt nicht nur an der Oberfläche, sondern verändert das gesamte Brett von innen nach außen. Dadurch erhält das Holz eine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen, Feuer, Schädlingen und UV-Strahlung – ganz ohne chemische Holzschutzmittel.

Auf Wunsch veredeln wir die Bretter in unserer Produktionsstätte in der Nähe von Düsseldorf mit lösemittelfreien Ölen auf Leinöl- und Tungölbasis, mit wasserbasierten Beizen oder – für stark beanspruchte Innenbereiche – mit einem wasserbasierten Lacksystem.

Nicht ganz. Yakisugi ist das Original: ein Verkleidungsmaterial aus Japanischer Zeder, das seit Jahrhunderten in Japan hergestellt wird. Shou Sugi Ban ist hingegen ein im Westen entstandener Begriff – eine Fehlübersetzung des japanischen Wortes Yakisugi-ita, bei der japanische und chinesische Lesarten miteinander vermischt wurden.

Heute wird Shou Sugi Ban im Westen häufig als Sammelbegriff für jede Art von verkohltem Holz verwendet – von industriell gefertigten Produkten bis hin zu DIY-Projekten. Dabei spielt die thermische Behandlung des gesamten Materials nur selten eine Rolle. Yakisugi hingegen bezeichnet ausschließlich authentisches Verkleidungsmaterial aus Japanischer Zeder.

Nein. Yakisugi bezeichnet ausschließlich Holz der Japanischen Zeder, das durch Feuer veredelt wurde. In Europa werden häufig heimische Holzarten wie Lärche oder Kiefer verkohlt und als „Shou Sugi Ban“ vermarktet. Technisch gesehen handelt es sich dabei nicht um Yakisugi. Zudem bleibt meist unklar, ob das Holz tatsächlich gleichmäßig und durchgehend thermisch behandelt wurde.

Auch in Japan gibt es Lärche, Kiefer und Douglasie – dennoch entscheiden sich japanische Handwerker ganz bewusst ausschließlich für die Japanische Zeder. Der Grund ist einfach: Japanische Zeder ist von Natur aus harzfrei, formstabil, besonders weich und leicht. Diese Eigenschaften ermöglichen überhaupt erst eine gleichmäßige Verkohlung und thermische Behandlung des Holzes.

Wer authentisches Yakisugi sucht, sollte daher unbedingt die auf dem Produktdatenblatt angegebene Holzart überprüfen.

Yakisugi ist ein Fassadenverkleidungsmaterial, das in Westjapan bereits seit dem 18. Jahrhundert verwendet wird. Die Japanische Zeder diente zur Verkleidung ländlicher Gebäude und musste den besonderen Anforderungen des regionalen Klimas standhalten: salzhaltiger Luft, Feuchtigkeit, Insektenbefall und Brandgefahr.

Die durch Verkohlung entstandene Oberfläche vereinte all diese Vorteile in einem – ganz ohne chemische Zusätze. Genau diese Eigenschaften machen Yakisugi auch für das europäische Klima besonders geeignet: von der feuchten Atlantikküste bis hin zu den extremen Temperaturschwankungen Mitteleuropas.

Die Langlebigkeit von Yakisugi beruht nicht allein auf der verkohlten Oberfläche, sondern auf der Wärmebehandlung des gesamten Bretts – innen wie außen. Durch die Hitze werden die Holzzellen dauerhaft verfestigt und verdichtet, wodurch das Holz deutlich weniger Feuchtigkeit aufnimmt. Dadurch ist Yakisugi widerstandsfähig gegen Fäulnis, Schimmel und Schädlinge. Herkömmliche Holzverkleidungen quellen bei Feuchtigkeit auf und ziehen sich bei Trockenheit zusammen – die Wärmebehandlung reduziert diese Ausdehnung und Schrumpfung erheblich. Dies ist auch der Grund, warum Yakisugi mit 10–15 mm deutlich dünner ist als der europäische Standard von 18–24 mm: Das Holz ist bereits vollständig behandelt und benötigt keine zusätzliche Dicke als Puffer. In Japan sind Fassaden mit einer Lebensdauer von 60 bis 80 Jahren keineswegs ungewöhnlich – manche halten sogar über 100 Jahre ohne jegliche Wartung.

Wir haben keine strikte Mindestbestellmenge, aber für Kleinaufträge (unter 20 m2) müssen wir einen Mindermengenzuschlag erheben. Kleine Aufträge zu bearbeiten ist deutlich teuerer für uns durch den relativ höheren Fixkostenanteil und geringerer Produktionseffizienz. Dies ist Voraussetzung, um unsere generell attraktiven Preise beibehalten zu können.

Neben der klassisch tiefschwarzen Suyaki-Oberfläche gibt es gebürstete Varianten, bei denen die Holzstruktur betont wird, sowie hellere Grautöne oder naturbelassene Optiken. Insbesondere bei den ein- oder zweifach gebürsteten Produkten lassen sich durch die gewählten natürlichen Öle und Lasuren, sowie farbliche Pigmentierungen noch weitere schöne und auf Ihr Projekt abgestimmte Akzente erzielen.

Nakamoto Forestry bietet Yakisugi nicht mit Nut-und-Feder-Profil an, da diese Profilform anfällig für Feuchtigkeitsschäden ist. Zudem wäre eine dünne, verkohlte Feder nicht ausreichend formstabil.

Unsere Stufenfalz- und Glattkant-Profile haben die bestmögliche Langlebigkeit und können für den Innen- und Außenbereich verwendet werden.

Erfahren Sie mehr in unserem Blog.

Frisch produziertes Yakisugi kann einen dezenten Rauchgeruch haben, der typisch für die Verkohlung ist. Dieser Geruch verfliegt in der Regel schnell und vollständig. Für Innenräume empfehlen wir werkseitig beschichtete Oberflächen und eine kurze Auslüftungszeit vor dem Bezug.

Der Veredelungsprozess kommt vollständig ohne Chemikalien aus: Das Holz wird ausschließlich durch Feuer geschützt, ohne Holzschutzmittel oder Beschichtungen. Dank seiner hohen Langlebigkeit bleibt eine Fassade über Jahrzehnte hinweg erhalten, ohne dass ein Austausch oder eine erneute Beschichtung erforderlich ist.

Auf Wunsch veredeln wir die Bretter in unserer Produktionsstätte in der Nähe von Düsseldorf mit lösemittelfreien Ölen auf Leinöl- und Tungölbasis, mit wasserbasierten Beizen oder – für stark beanspruchte Innenbereiche – mit einem wasserbasierten Lacksystem.

In Japan bewirtschaftet Nakamoto Forestry mehr als 2.000 Hektar eigenen Wald. Für jeden gefällten Baum wird ein neuer gepflanzt. Nakamoto Zourin ist seit 2004 PEFC-/SGEC-zertifiziert. Nakamoto Forestry Europe verfügt seit 2020 über eine PEFC-Zertifizierung für die Produktkettenverfolgung (Chain of Custody), Zertifikatsnummer FAM-PEFC-035.

Es lohnt sich, zwischen zwei Aspekten zu unterscheiden: der physikalischen Haltbarkeit des Materials und dem Erscheinungsbild der Oberfläche. Yakisugi bleibt jahrzehntelang ohne jegliche Pflege strukturell intakt – eine Nachbehandlung ist nur dann wirklich notwendig, wenn man die ursprüngliche tiefschwarze Farbe bewahren möchte. Ohne erneutes Ölen entwickelt Yakisugi im Laufe der Zeit eine silbergraue Patina – ein Alterungsprozess, der in Japan nicht als Makel, sondern als natürliche Schönheit angesehen wird. Dieses Prinzip, die Vergänglichkeit und den Lauf der Zeit anzunehmen, hat im Japanischen sogar einen eigenen Begriff: Wabi-Sabi.

Nakamoto Forestry empfiehlt, Yakisugi mit unseren natürlichen Ölen oder Lasuren zu beschichten, um eine gleichbleibende Fassadenfarbe über lange Zeit zu gewährleisten. Die Haltbarkeit der Bretter wird durch die Wärmebehandlung gewährleistet, doch die Farbe von unbehandeltem Holz verändert sich unter UV-Einwirkung allmählich. Da die meisten Kunden sich Farbbeständigkeit und Rußbindung wünschen, empfehlen wir eine Vorbehandlungsbeschichtung.

Trotz seiner Langlebigkeit und Ästhetik gibt es bei Shou Sugi Ban (Yakisugi) einige Aspekte, die bei unzureichendem Verständnis als Nachteile wahrgenommen werden können:

  • Qualität: Die Verkohlung erfordert Erfahrung und Sorgfalt. Nur eine vollständige und fachgerechte thermische Behandlung, wie sie die Familie Nakamoto über Jahrzehnte perfektioniert hat, gewährleistet ein hochwertiges Produkt, das viele Jahrzehnte hält.

  • Pflege: Obwohl die Oberfläche witterungsbeständig ist, kann gelegentliches Nachölen erforderlich sein – insbesondere in Bereichen mit hoher Beanspruchung oder starker UV-Belastung. Bei der Montage ist darauf zu achten, die Verkohlungsschicht nicht durch starken Druck oder Stöße zu beschädigen.

  • Kosten: Yakisugi-Fassaden liegen preislich im mittleren Segment. Dank des geringen Pflegeaufwands und der langen Lebensdauer erweisen sie sich langfristig jedoch als wirtschaftlich.

Hinweis: Scheinbare Nachteile beruhen meist auf unzureichender Beratung oder mangelnder Produktkenntnis.

Yakisugi wurde ursprünglich ausschließlich als Außenverkleidung entwickelt und jahrhundertelang nur für Fassaden verwendet. Erst mit der wachsenden Beliebtheit im Westen begann man, das Material auch im Innenbereich einzusetzen – eine Entwicklung, die inzwischen auch wieder ihren Weg zurück nach Japan gefunden hat. Heute wird Yakisugi von Architekten weltweit vor allem für folgende Zwecke eingesetzt:

• Außenfassaden (Wohn-, Gewerbe- und Gastgewerbeprojekte)

• Innenverkleidungen als gestalterisches Element

Seine charakteristische tiefschwarze Oberfläche mit sichtbarer Holzmaserung macht es zu einem beliebten Material für Projekte, bei denen Nachhaltigkeit und Ästhetik Hand in Hand gehen.

Yakisugi kann sowohl horizontal als auch vertikal montiert werden. Beide Verlegearten sind in Japan üblich. Yakisugi kann auch diagonal installaliert werden, um ein besonderes Design zu realisieren.

Yakisugi ist eine gefalzte Massivholzverkleidung und wird genau wie andere Fassadenhölzer montiert, erfordert jedoch sorgfältige Handhabung der verkohlten Oberfläche.
Wichtige Schritte:

Unterkonstruktion vorbereiten – trocken, tragfähig und aus geeigneten, witterungsbeständigen Materialien.

Korrosionsbeständige Befestigungsmittel verwenden – ideal sind Edelstahlschrauben oder verdeckte Clips.

Sanfte Handhabung – die karbonisierte Schicht nicht unnötig reiben oder beschädigen.

Hinterlüftung einplanen – sorgt für Feuchtigkeitsregulierung und verlängert die Lebensdauer.

Schnittkanten schützen – frisch geschnittene Stellen mit passendem Öl oder Brennen nachbehandeln.

Unsere Liefer- und Installationshinweise geben einen umfassenden Überblick zur Vorbereitung, Installation und Pflege, um eine langlebige, optisch perfekte Fassade zu gewährleisten.

Europäische Handwerker können Yakisugi ohne besondere Erfahrung montieren. Es handelt sich bei unseren Yakisugi-Brettern um Verkleidungs- oder Schalungsbretter aus Massivholz, die nach den Regeln europäischer Handwerkskunst verbaut werden können.

Yakisugi kann bei denkmalgeschützten Gebäuden eingesetzt werden, wenn Material, Farbe und Oberfläche mit den Vorgaben der Denkmalschutzbehörde übereinstimmen. Eine vorherige Absprache mit der zuständigen Denkmalbehörde ist jedoch erforderlich, da jedes Denkmal individuelle Anforderungen an die Baumaterialien stellt.

Ja, Yakisugi kann mit Brandschutzmitteln behandelt werden. Nakamoto Forestry bietet eine feuerhemmende Beschichtung als Option an. Bitte erkundigen Sie sich nach den spezifischen Anforderungen Ihres Projekts.

Die Musterstücke können aufgrund ihrer kurzen Länge stärker als die Endprodukte schüsseln. Aufgrund unserer traditionellen Säge- und Hobeltechniken, die für die Langlebigkeit und Dimensionsstabilität des Holzes optimiert sind, sowie der Art und Weise, wie das Holz trocknet, wird in den meisten Brettern eine Schüsselung von ca. 1-2 mm auftreten. Um die Schüsselung zu minimieren, empfehlen wir zwei Befestigungsmittel alle 40 cm in Faserrichtung.

Wir bieten kein authentisches Yakisugi für Fußböden an. Japanische Zeder ist zu weich, um als Bodenbelag oder Terrassendielen verwendet zu werden.

Für Möbel hängt die Eignung von Yakisugi vom jeweiligen Verwendungszweck ab – wir beraten Sie hierzu gerne.

Die Standardmaße unserer Yakisugi-Bretter sind:
3970 mm Länge.
15 mm Brettstärke (Dicke).

Sie sind in zwei Profilvarianten und in folgenden Breiten erhältlich:
89 mm
145 mm
195 mm

Sollten Sie nur kürzere Bretter benötigen, sprechen Sie uns an.

Die Herstellung von Yakisugi in Eigenregie erfordert viel Erfahrung und die strikte Einhaltung von Temperaturen, Zeitvorgaben und Arbeitsschritten. Es handelt sich um einen ganzheitlichen Prozess, der neben dem Anbranden auch die Auswahl der richtigen Holzart und -qualität, die ordnungsgemäße Trocknung sowie eine kontrollierte Abkühlung umfasst. Die Bretter werden nicht nur oberflächlich angebrannt, sondern durch eine vollständige Wärmebehandlung dauerhaft haltbar gemacht. Wir empfehlen Ihnen daher, sich auf die sechs Jahrzehnte lange Erfahrung und die Qualitätsstandards von Nakamoto Forestry zu verlassen, wenn Sie authentisches Yakisugi wünschen. Wenn Sie es dennoch selbst versuchen möchten, empfehlen wir folgende Schritte:

Verwenden Sie ausschließlich Zedernholz – sein sehr leichtes, weiches Holz eignet sich ideal für eine tiefgehende Karbonisierung und eine dauerhafte Verkohlungsschicht.

• Trocknen Sie das Holz vollständig auf eine Restfeuchte von 10–14 % (dauert mehrere Wochen).

• Verwenden Sie Profile mit Falz oder geraden Kanten (keine Nut-und-Feder-Verbindung).

• Wählen Sie Bretter mit einer Dicke von ca. 10–15 mm.

• Verkohlen Sie nur die „linke Seite“ des Bretts (die vom Kern abgewandte Seite).

• Verwenden Sie die traditionelle Dreieckskamin-Methode (vermeiden Sie Unkrautbrenner/Bunsenbrenner) und verkohlen Sie das Brett tief – bis Sie glauben, es fast ruiniert zu haben – und löschen Sie es dann sofort vorsichtig mit Wasser ab.

• Entfernen Sie den Ruß bei Bedarf mit einer weichen Drahtbürste.

Sehen Sie sich die einzelnen Schritte auf YouTube an!

Wir haben keine strenge Mindestbestellmenge, berechnen jedoch bei Kleinbestellungen (unter 20 m²) einen Mindermengenzuschlag. Die Bearbeitung solcher Kleinbestellungen ist für uns aufgrund relativ höherer Fixkosten und geringerer Produktionseffizienz erheblich teurer. Dieser Zuschlag ermöglicht es uns, unsere insgesamt attraktiven Preise aufrechtzuerhalten.

Authentisches Yakisugi (Shou Sugi Ban) ist ein einzigartiges Holzprodukt mit jahrhundertealter Tradition, das auf Langlebigkeit ausgelegt ist. Obwohl Yakisugi zunehmend bekannter wird, wirkt es auf viele Menschen noch immer exotisch und rußig. Auch die in Japan hochgeschätzte Patina ist für den europäischen Geschmack noch ungewohnt.

Dieses natürliche Material wird ohne chemische Holzschutzmittel hergestellt und besitzt eine ganz eigene Ästhetik, die Ihre Immobilie über Jahrzehnte hinweg bereichert.

Lassen Sie sich umfassend beraten und klären Sie alle offenen Fragen, damit Sie die Schönheit von Yakisugi auch in vielen Jahren noch genießen können.

Yakisugi – auch bekannt als Shou Sugi Ban – ist ein traditionelles japanisches Fassadenverkleidungsmaterial aus Japanischer Zeder, das sorgfältig mit Feuer verkohlt wird. Anschließend werden die Bretter abgekühlt, gebürstet und veredelt.

Dieses Verfahren erhöht die Langlebigkeit des Holzes erheblich. Die verkohlte Schicht verbessert die Witterungsbeständigkeit, wirkt abschreckend auf Insekten, verzögert die Entzündung und verleiht dem Holz eine markante Oberflächenstruktur.

Das Ergebnis ist eine langlebige, charaktervolle Fassadenverkleidung, die ganz ohne chemische Holzschutzmittel auskommt und eine unverwechselbare japanische Ästhetik ausstrahlt.

Für die Pflege von Yakisugi-Holz mischen wir nach alter Rezeptur natürliche und rein pflanzliche Öle wie Leinöl oder Tungöl, um die verkohlte Oberfläche zu schützen und ihre Farbe und Struktur zu betonen, ohne die Atmungsaktivität des Holzes zu beeinträchtigen. Besonders geeignet sind:

Leinöl: Dringt gut ein, trocknet zuverlässig aus und ist sehr wetterbeständig. Häufig erste Wahl für den Außenbereich.

Tungöl (Chinesisches Holzöl): Bildet eine etwas härtere, wasserabweisende Oberfläche und bringt die Holzstruktur besonders schön zur Geltung.

Naturöl-Mischungen mit Harzen oder Wachsen: Speziell für verkohlte Oberflächen entwickelt, erhöhen die Langlebigkeit und pflegen gleichzeitig die Optik.

Wichtig: Unsere Öle sind lösungsmittelfrei und für den Außeneinsatz geeignet. Auf lack- oder kunststoffhaltige Produkte verzichten wir, da sie die atmungsaktive Wirkung der Yakisugi-Oberfläche beeinträchtigen können.

Yakisugi (Shou Sugi Ban) wird aus japanischer Zeder / Sugi (Cryptomeria japonica) hergestellt – ein leichtes, formstabiles Weichholz, das schon seit Jahrhunderten für Yakisugi genutzt wird. Sugi verkohlt tief und gleichmäßig, wodurch eine schützende Schicht entsteht, mit ausreichender Bindung und ohne zu spröde zu werden. Das geringe Gewicht erleichtert Montage und reduziert Fassadenlasten. Die geradfaserige Struktur und typische Astbilder entwickeln nach dem Bürsten die charakteristische Optik jeder Variante.

Nakamoto Forestry kann kundenspezifische Abmessungen, Profile oder andere Güteklassen nicht liefern. Wir halten ausgesuchte Sortierungsklassen in hoher Qualität in unserem Bestand.
Abweichend zu den Standardmaßen können wir auf Anfrage natürlich kürzere Bretter liefern.

Der Prozess versiegelt das Holz nicht im klassischen Sinne wie Lack oder Kunststoffbeschichtungen. Stattdessen entsteht im Prozess der Hitzebehandlung an der Oberfläche eine karbonisierte Schicht, die wasser- und insektenabweisend wie eine Schutzschicht wirkt.
Das Holz bleibt diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit regulieren. Für zusätzlichen Schutz, insbesondere bei starker Witterung, wird das verkohlte Holz oft mit natürlichen Ölen behandelt, um die Haltbarkeit zu erhöhen und die Optik zu betonen.

Die Methode schützt Holz vor allem durch zwei positive Effekte: Die karbonisierte Schicht, die durch die kontrollierte Verkohlung entsteht, wirkt wie eine natürliche Barriere: Sie macht das Holz wasserabweisend, hemmt das Eindringen von Insekten und Pilzen und reduziert Schäden durch UV-Strahlung.

Der zweite Effekt entsteht in der Zellstruktur des Holzes – durch die Hitzeeinwirkung verengen und verkleinern sich die Zellen und nehmen danach weniger Feuchtigkeit auf. Dies sorgt dafür, dass das Holz resistent gegen Fäulnis wird, das Quell- und Schwindverhalten („atmen“ des Holzes) wird reduziert und dadurch wird das Holz über die Zeit weniger rissig.

Authentisches Yakisugi Holz können Sie in Europa ausschliesslich über Nakamoto Forestry Europe beziehen. Der Familienbetrieb Nakamoto Forestry liefert als einziger Anbieter in Europa das original Yakisugi aus der Japanischen Zeder (Sugi).

Dank der traditionellen Hitzebehandlung ist Yakisugi extrem wetterbeständig, ganz ohne zusätzlichen Schutzanstrich. Es trotzt mühelos den widrigsten Bedingungen, sei es Feuchtigkeit, Nässe, extreme Hitze oder Schnee. Bei guter Planung und Montage bleibt das Holz jahrzehntelang intakt. Farbveränderungen sind normal und kein Mangel. Regelmäßiges Reinigen und gezieltes Nachölen erhält Wasserabweisung und Anmutung; Schleifen ist nicht nötig.

Nein, Yakisugi braucht keine regelmäßige Pflege, um haltbar und intakt zu bleiben. Wenn die Farbgebung langfristig erhalten bleiben soll, empfehlen wir bei gemäßigter Bewitterung einen Pflegeanstrich alle 5 bis 10 Jahre. Lokale Kratzer sollten gereinigt und punktuell nachgeölt/überarbeitet werden

Unser schlankes Distributionsmodell ohne Zwischenhändler ermöglicht es uns, Yakisugi trotz des Imports zu einem Preis anzubieten, der mit vergleichbaren Fassadenprodukten mithalten kann. Der Preis spiegelt die handwerkliche Verarbeitung und die gleichbleibend hohe Qualität wider: eine Investition in ein Material, das ohne chemische Holzschutzmittel auskommt und über Jahrzehnte in Funktion bleibt. Die Herstellungsemissionen sind in unserer EPD dokumentiert (2,1 kg CO₂-Äq./m²). Mehr über die Herstellung unseres Yakisugi.

Yakisugi-Holz hat eine sehr hohe Lebensdauer von bis zu 80 Jahren oder länger. Vergleichbares unbehandeltes Nadelholz muss oft nach 10–25 Jahren stark überarbeitet oder teilweise ersetzt werden. Exposition und Pflege können beide Spannen verkürzen oder verlängern.

Für den Transport werden Yakisugi-Bretter gebündelt und unterfahrbar palettiert. Wir versehen die Bretter mit Kantenschutz und legen je nach Variante auch Ölpapier zwischen die Bretter. Wir verzichten aus Umweltschutzgründen auf eine Folienumwicklung. Die verkohlte Oberfläche ist robust, sollte aber vor mechanischen Stößen geschützt werden. Um das Entpacken einfach zu gestalten, sind je vier Bretter gebündelt und daher mit einem Gewicht von ca. 12 Kilo gut zu tragen.

Ja. Für Privatkunden gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte nach nationalem bzw. EU-Recht; im Projektgeschäft (B2B) greifen die vertraglich vereinbarten Mängelrechte. Eine zusätzliche Herstellergarantie kann – wenn ausdrücklich in Angebot/Auftragsbestätigung genannt – für definierte Eigenschaften gelten. Voraussetzung sind fachgerechte Lagerung, hinterlüftete Konstruktion, Abstand zum Boden, korrekte Befestigung (Edelstahl) und Pflegeintervalle.

Nakamoto Forestry Europe bietet verschiedene Musterboxen an. Diese kosten netto ca. 20€ und enthalten 6 verschiende Varianten und werden per DHL innerhalb weniger Tage zugestellt. Im Rahmen von individuellen Beratungen oder zur Bemusterung von Architekten werden Muster auch kostenlos zur Verfügung gestellt.

Yakisugi kann mit herkömmlichen Befestigungssystemen installiert werden. Wir empfehlen bei der Montage von Yakisugi auf farblich passende Edelstahl-Fassadenschrauben zu achten, die Sie im Shop von Nakamoto Forestry Europe bestellen können. Verbindliche Details stehen in unseren Montage- und Technikblättern.

Die Preise für Yakisugi-Holz liegen je nach Oberflächenbehandlung und Finish bei Nakamoto Forestry Europe bei 70 bis 90 Euro pro Quadratmeter. Im Rahmen einer ausführlichen Beratung kann der genau Preis für Ihr Projekt ermittelt werden.

Yakisugi-Holz ist nicht entscheidend teurer als vergleichbare Holzfassaden. Auf die Lebensdauer des Holzes von bis zu 80 Jahren und aufgrund des sehr geringen Pflegeaufwand sind sie in einer Gesamtbetrachtung oft sogar niedriger als andere Holzfassaden.

Interessiert? Rufen Sie uns an:

+49 211 86 80 86 60